IBM: Schwachstellen in Security Guardium geschlossen
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Updates schließen 10 Schwachstellen
IBM berichtete am 10. Mai 2024, dass 10 Sicherheitslücken im Cloud-Sicherheitsprogramm Security Guardium geschlossen sind. Unter den Schwachstellen befand sich CVE-2023-47709, die mit einem CVSS-Score von 9.1 als kritisch eingestuft ist. CVE-2023-47709 erlaubt Angreifenden bei Ausnutzung Remote Code Execution (RCE). Weitere Schwachstellen ermöglichen unter anderem Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Denial-of-Service-Angriffe, Rechteerhöhung oder das Erzeugen eines Pufferüberlaufs, auch in Drittkomponenten wie Datenbanken und VMware-Komponenten.
Laut IBM schließen Updates auf die Security-Guardium-Versionen größer 11.3, 11.4, 11.5 und 12.0 die Sicherheitslücken.
Empfehlungen
Um Ihre Security-Guardium-Instanz gegen die Schwachstellen zu wappnen, beachten Sie folgende Handlungsempfehlungen:
- Installieren Sie umgehend die von IBM bereitgestellten Updates, um die Sicherheitslücken zu schließen. Halten Sie Ihre Software immer auf dem neuesten Stand, um gegen bekannte Sicherheitsrisiken geschützt zu sein.
- Schränken Sie den Zugang zu Security Guardium auf autorisierte Benutzende ein. Nutzen Sie strenge Zugangskontrollen und Multi-Faktor-Authentifizierung, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
- Prüfen Sie Ihre Systeme auf Anzeichen eines möglichen Angriffs. Achten Sie besonders auf ungewöhnliche Aktivitäten oder verdächtige Zugriffe, die auf einen erfolgten Angriff hinweisen könnten.
- Segmentieren Sie Ihr Netzwerk, um den Zugriff auf sicherheitskritische Systeme zu begrenzen. Dies kann helfen, die Auswirkungen eines möglichen Angriffs zu minimieren.
- Implementieren Sie umfassende Monitoring- und Logging-Lösungen, um verdächtige Aktivitäten schnell zu erkennen und darauf reagieren zu können. Überwachen Sie insbesondere die Zugriffe auf Security Guardium und angrenzende Systeme.